Von neuen Formulierungen und alten Anfängen

Immer weiter rieseln mir die Wörter aus dem Kopf, über die Finger, auf das Word-Dokument, denn mein Buch nimmt volle Fahrt auf.

Noch vor ein paar Posts hatte ich mich darüber beschwert, dass ich überhaupt keine Wortgewandtheit besitze und alle Bälle, die ich versuchte in der Luft zu behalten, mir gnadenlos auf den Kopf stürzten. Damals hatte ich den Tipp meines Freundes berücksichtigt: Schreib einfach. Der Wortschatz und die Formulierungen kommen von selbst. Und das taten sie auch!

Jetzt, wo ich bei 65 Seiten/7 Kapiteln bin, merke ich, wie leicht es mir fällt. Gestern hatte ich dann die Anfangsseiten erneut gelesen und hier und da Ausdrücke verbessert oder verändert. An ein paar Stellen fügte ich neue Informationen hinzu, welche mir anfangs irrelevant schienen, doch jetzt total rund zu den Einstiegsseiten passten. Mein einziger großer Schwachpunkt sind die Tempi. Glücklicherweise habe ich eine Großmutter, die lange Deutschlektorin war und die sich dessen annimmt.

Nun wollte ich aber unbedingt etwas zum Thema Wortfindung sagen. Ich habe mir eine Liste gemacht mit möglichen Satzaanfängen u.ä., doch verhilft mir diese Liste nicht auf magische Art und Weise Ausdrücke aus der Luft zu greifen. So blöd es klingt: Das beste, was man meiner Meinung nach machen kann, ist zu schreiben. Einfach schreiben, ohne Rücksicht auf Verluste. Bereits am Anfang war ich überrascht, wie spielend leicht meine Finger über die Tastatur glitten und Wörter produzierten. Doch jetzt bin fasziniert, was für Satzbildungen ich hervorbringen kann. Wörter, die auf der Zunge wie von selbst klingen.

Ich habe für mich persönlich einen neuen Meilenstein erreicht und ich bin stolz.

Habt ihr Erfahrungen mit dem Schreiben? Erzählt es mir gerne, das würde mich sehr interessieren! 🙂

Ein Kommentar zu „Von neuen Formulierungen und alten Anfängen

Gib deinen ab

  1. Satzanfänge ganz unterschiedlich gestalten. Sie können monoton, hämmernd immer das gleiche Wort zu Anfang haben, oder weich, fließend in Abwechslung sein. Was du willst.
    Und mach ein paar Pausen beim Schreiben. Distanz tut gut. 🙂

    Aber was rede ich, ich bon ja auch nur ein unbedeutender kleiner Typ. Viel Erfolg

    Gefällt mir

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