Von Meilensteinen und Planung

Ja, tatsächlich. Ich bin wieder da! Der Skiurlaub hatte mir wahnsinnig geholfen, wieder ein bisschen zu mir selbst zu finden. Und eben auch meinem neuen Projekt.

Ich habe mir ein Schreibtagebuch gemacht, welches mir dabei hilft, strukturiert und geordnet zu arbeiten. Ich mache keinen Hehl daraus: Ich liebe es Notizbücher mit Themen zu füllen. So habe ich ein Buch für mich gemacht, in welchem ich mir selbst HTML beigebracht hatte, eins mit meinen Koreanischkenntnissen und eins mit meinen Rezepten. Alle diese Notizbücher fülle ich mit Farbe und einer Vielzahl von Klebezetteln aus.

In meinem jetzigen Schreibtagebuch, welches ich neuangefangen habe, strukturiere ich mein Buch, welches ich schreibe. Ich habe ein Kapitel mit den Figuren, die vorkommen sollen und werden, jedoch habe ich Platz gelassen für mögliche Newcomer, die mir während des Schreibens einfallen könnten.

Als Nächstes kommt die Handlung. Hier beschreibe ich die verschiedenen Kapitel und was passieren soll, jedoch ohne Einzelheiten. Auch hier habe ich viel Platz gelassen, denn außer dem Grundgerüst der Geschichte, habe ich noch keine genaue, detaillierte Idee davon, was passieren soll. Ich kenne nur den Anfang, ein paar Mittelabschnitte und das Ende, wobei ich selbst da noch nicht ganz sicher bin, ob es das Ende ist, was ich möchte.

Darauf folgt ein Kapitel, welches ich „Fundbüro“ getauft habe. Hier schreibe ich Sätze, Formulierungen oder Handlungsstränge auf, die mir spontan einfallen und gefallen, aber noch nicht ins Geschriebene passen, sodass ich immer darauf zurückgreifen kann.

Zu guter Letzt habe ich die Verläge, an die ich das Manuskript gerne senden möchte, alphabetisch geordnet und die Anforderungen notiert (z.B. Einsendungen nur per Post, manche wollen einen Lebenslauf und auch die Manuskript Seitenanzahl variiert). Im Anschluss befindet sich eine Liste mit Personen, denen ich das Maunskript zum Lesen geben wollte.

Wozu habe ich das gemacht? Neben meiner eindeutigen Manie für selbstgestaltete Notizbücher, habe ich einen weiteren Grund. Es ist das erste Werk, welches ich wirklich wirklich enst meine und was einer originellen Idee entsprungen ist. Dies ist eine Arbeit, die ich wirklich zuende bringen will und werde, selbst wenn es am Ende nicht publiziert werden sollte. Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich 28-29 Manuskriptseiten verfasst, was in meiner Geschichte 3,5 Kapitel sind. Ich will genau den Fehler vermeiden, den ich früher immer getan habe: Drauf los zu schreiben, ohne einen Plan zu haben.

Vermutlich hat mein Blog gerade eine Wendung genommen, die niemand erwartet hat, nicht einmal ich. Ich hatte gedacht, dass ich hier einfach über mein Leben schreiben werde und dies in Form von kleinen Anekdoten aus dem Alltag. Aber ich habe gemerkt, dass es mich nicht genug erfüllt. Ich will mehr. Ich schließe den Blog auf keinen Fall und werde definitiv weiterhin hier drauf schreiben, aber seid mir nicht böse, wenn die Beiträge nichtg mehr so häufig und regelmäßig kommen wie bisher. Schreiben werde ich auf jeden Fall! 🙂

9 Kommentare zu „Von Meilensteinen und Planung

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